Adelslexikon
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Lobkowitz
Freiherren von
»Lobkowitz. Katholisch. - Böhmischer Uradel, aus dem Nikolaus von Ujezd, Herr auf Milcoves, sich nach der von seinem Vater Mares von Ujezd 1408 erworbenen Burg Lobkovic „Nicolaus de Ujezd alias de Lobkowicz“ (Lobkowiczsches Archiv in Raudnitz a. E.). - Reichsfreiherr und Wappenvermehrung mit dem der Plichta von Zerotin Brünn 1459 am Freitage vor St. Oswalditag (3. August) (für die Brüder Nikolaus und Johann von Lobkowitz); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 3. März 1840. - Wappen (1459): Geviert; 1 und 4 unter rotem Schildeshaupte silbern ohne Bild (Stammwappen); 2 und 3 in Silber ein schräglinks liegender gold-bewehrter schwarzer Adler, die Brust mit goldener Leiste belegt (Plichta von Zerotin). Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein roter Federköcher, aus dessen Höhlung eine silberne Straußenfeder herausragt (Stammwappenhelm).« (S. 348, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)
abstammende Häuser: Lobkowicz
Wappen: #Adler
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1920, 473; 1922, 480; 1931, 283; 1932, 348
Lang’s Adelsbuch des Königreichs Bayern - 1877, 52