Adelslexikon
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Stieglitz
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»Stieglitz. Lutherisch, anglikanisch und katholisch. - Stammvater ist Melchior Stieglitz, * 1599, + 1659, der aus Prag als Protestant vertrieben, später in sächsische Dienste trat. - Reichsadel Wien 5. Dezember 1765 mit „privilegium de non usu“ (für die Brüder Christian Ludwig Stieglitz, Ober-Hofgerichtsassessor in Leipzig und Wilhelm Ludwig Stieglitz, Kursächs. Premierleutnant und Adjutant im Infanterie-Regiment Prinz Maximilian); kursächsische Adelsanerkennung 21. März 1778 (für Wilhelm Ludwig [siehe oben], Kursächs. Major); desgleichen 22. September 1781 (für August Ludwig, Sohn des Christian Ludwig [s. o.]; Königlich sächsische Adelserneuerung Dresden 23. Juni 1846 (für Christian Ludwig Stieglitz, Königl. sächs. Appellationsrat in Dresden, Bruderssohn des August Ludwig [s. o.]). - Wappen (1765, 1778, 1781 und 1846): Von Gold und Silber gespalten; rechts auf schrägem grünen Distelstrauß ein natürlicher auffliegender Stieglitz sitzend, links auf grünem Dreiberg ein golden-bewehrter und -gekrönter linkssehender roter Adler, der 3 blaue Glockenblumen an grünen Stielen querliegend im Schnabel hält. Auf dem gekrönten Helme mit rechts blau-goldenen, links rot-silbernen Decken ein wachsender geharnischter Arm mit golden-gefaßtem Degen in der Faust zwischen offenem von Silber und Rot übereck-geteilten Fluge.« (S. 608, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 24. Jg. 1932)
Wappen: #_redend #Adler #Blume(n)
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1925, 852 (Stammreihe); 1932, 608
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1890, 432 (Stammreihe)
General Armory of England, Scotland, Ireland and Wales - 1884, 973
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - V, 57
