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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Roeder von Diersburg

Freiherren


»Roeder von Diersburg (in Baden).  Evangelisch. - Uradel der Ortenau mit dem Stammhause Hohenrode, der mit Burkard von Hohenrod (Rode, Rodirn) 12. April 1197 urkundlich (älteste markgräfl. Urk. im Gen.-Landesarchiv Karlsruhe) zuerst erscheint und dessen urkundlich beglaubigte Stammreihe mit dem Edelknecht Dietrich dem Älteren Roder aus der einzig noch blühenden Linie von Renchen (später von Diersburg) 1381 beginnt; das Geschlecht gehörte zu den Stiftern der schwäbischen Reichsritterschaft, Kantons Ortenau (1484), und blieb dort bis 1806 eingetragen.  Nach 18 früheren Namensabweichungen wird neben der seit dem 15. Jahrhundert gebrauchten und seit Mitte des 18. Jahrhunderts ausschließlichen Namensform Roeder (Röder) auch oftmals der Name Roederer (Röderer) geführt. - Französische Anerkennung des Freiherrenstandes (Baronats) Compiègne 6. August 1773; Großherzoglich badische Bestätigung der Berechtigung zur Führung des Freiherrentitels Karlsruhe 24. April 1911 (für das Gesamtgeschlecht). - - Wappen (Stammwappen, ältestes Siegel Burcard des Roders vom 6. Juli 1274 in der Siegelsammlung des Altertumsvereins Mannheim): In Rot ein überzwerch liegender, rechts abwärts sehender, gold-bewehrter silberner Adler mit ausgebreiteten Flügeln.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken der Rumpf des Adlers wachsend.«  (S. 480, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Roeder von Diersburg (1839)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1864, 657 (Stammreihe); 1910, 636 (Stammreihe); 1932, 480




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