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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Friesen

Freiherren von


»Friesen (Friesen genannt von Leyßer, Friesen-Miltitz).  Lutherisch. - Uradel, der vermutlich aus dem Oberelsaß stammt, mit Stephan von Friesen 1388 urkundlich (Orig. im bayer. Hauptstaatsarchiv München, abgedruckt in Mon. Zoller., Band V, S. 222, Nr. CCXIII) zuerst unter den Dienstmannen des Burggrafen Friedrich von Nürnberg erscheint und 1425 in der Gegend von Schleiz auftritt.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Karl von Friesen, Herrn auf Kauern bei Ronneburg, 1488. - Reichsfreiherr Regensburg 15. August 1653; kursächsische Anerkennung 13. April 1657 (beides für Heinrich von Friesen, Kurfürstl. sächs. Geheimen Rat und Kanzler, und seine Söhne). - Wappen (1653): Geviert mit gespaltenem silbernen Herzschild belegt, darin rechts am Spalt die Hälfte eines 8strahligen roten Sternes, links ein zunehmender roter Halbmond (Stammwappen); 1 und 4 in Gold einwärts ein gekrönter schwarzer Adler, 2 und 3 in Silber 3 (1, 2) rote Rosen an grün-blättrigen Stielen.  3 gekrönte Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken; auf dem rechten der Adler wachsend, auf dem mittleren die Sterneshälfte und der Halbmond aufwärts-gekehrt und an den beiden Hörnern mit je einer Pfauenfeder besteckt (Stammwappenhelm), auf dem linken 5 (rot, silbern, rot, silbern, rote) Straußenfedern.«  (S. 169, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)

 

Eintrag in Königlich Sächsisches Adelsbuch 20. 10. 1903 Nr. 22, 24, 25 & 27



abstammende Häuser: Friesen gen. von Leyßer, Friesen-Miltitz

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1896, 267 (Stammreihe); 1928, 176; 1930, 135; 1932, 169




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