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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Eltz gen. Faust von Stromberg

Grafen und Edle Herren von und zu


Siehe: Eltz-Rübenach



»Eltz.  Katholisch. - Moselländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im Kreis Mayen, der mit Rudolfus 1150-57 urkundlich (Mittelrhein. Urk.-Buch I, 599, 657) zuerst erscheint, welcher von der Burg Eltz den Namen angenommen hatte, und dessen Stammreihe mit Petrus nobilis vir dominus de Elze 1210-59(63?), wahrscheinlich ein Sohn des Elias, 1194, beginnt; Erwerb von den zur Vogtei Rübenach gehörigen Gütern 1312; Erbmarschall des Kurfürstentums Trier 8. Juni 1580. - Bestätigung des Herrenstandes und Verleihung des Titels „Edler Herr“ Linz 19. Juni 1646 (durch Kaiser Ferdinand III. für Hugo Friedrich zu Eltz, Domdechanten zu Trier); Reichsgraf Wien 9. Nov. 1733 (für die Brüder Carl Anton Ernst Damian Heinrich und Philipp Adolf Edle Herren zu Eltz); Namen- und Wappenvereinigung mit dem der + rheinischen uradeligen Faust von Stromberg Wien 16. November 1737 (für Anselm Casimir Franz Grafen und Edlen Herrn von und zu Eltz, vermählt mit Maria Eva Johanna Faust von Stromberg, Letzten ihres Stammes). - - Wappen (1737): Geviert und belegt mit gräflich gekröntem Herzschild, darin oben in Rot ein wachsender goldener Löwe, unten silbern ohne Bild (Stammwappen); 1 und 4 in Gold ein roter Balken, das ganze Feld belegt mit dem alten gekrönten schwarzen Reichsadler ohne Zepter und Reichsapfel, 2 und 3 in Schwarz ein silberner Balken, das ganze Feld belegt mit einem einwärts-gekehrten goldenen Greif, 5 (zwischen 3 und 4 eingeschoben) von Gold und Rot in 6 Reihen zu 5 Plätzen geschacht (Faust von Stromberg).  Grafenblätterkrone und 4 Helme; 1. mit rot-goldenen Decken der Reichsadler, 2. mit rot-goldenen Decken ein hermelingefütterter roter Hut, aus dem ein goldener Löwe zwischen offenem, mit silbernen Herzen besätem roten Adlerfluge hervorwächst (Stammwappenhelm), 3. mit rot-goldenen Decken ein roter Hut mit gold-rot geschachtem Stulpe, auf dem zwischen 2 rechts von Rot und Gold, links von Gold und Rot geteilten Fahnen an goldenen Stangen ein 6strahliger schwarzer Stern schwebt (Faust von Stromberg), 4. gekrönt mit schwarz-silbernen Decken der goldene Greif.«  (S. 203, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1930, 197; 1932, 203




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