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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Bornstedt (Mauer)

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»Bornstedt (Bornstaedt) (Thüringen).  Evangelisch. - Thüringischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause im heutigen Kreis Sangerhausen, der mit Esiko de Bornstedt, dominus castri Bornstedt, 1120 urkundlich (vergl. Heinemann, Cod. dipl. Anhaltinus, Band I) zuerst erscheint und sich früh in vier Stämme teilte deren Zusammenhang nicht näher feststeht. - - Stamm A (Küstrinchen, vormals Bellin). Stammvater Hans, 1498. - Wappen: In Silber über einer roten Zinnenmauer ein schrägrechts liegender, gestümmelter, natürlicher Ast mit 3 (2, 1) goldenen Blättern.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 (silbern, rot, blaue) Straußenfedern. - - Stamm B (Lauchstedt). Stammvater: Christof. - Wappen: In Silber über einer roten Zinnenmauer ein schrägrechts-liegender roter Mauerbrecher.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine wachsende geharnischte Jungfrau mit 3 (rot, blau, silbernen) Straußenfedern.«  (S. 35 & 36, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



abstammende Häuser: Bornstaedt, Bornstaedt (1787)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1922, 118; 1926, 113; 1931, 35
Jahrbuch des Deutschen Adels - III, 35 (Stammreihe)




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