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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Delling zu Hueb

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»Delling zu Hueb.  Katholisch. - Das Geschlecht stammt aus Oberbayern (zwischen Würm- und Ammersee) und beginnt seine Stammreihe mit Erasmus Dellinger, um 1400 in Traubing. - Herzoglich bayerischer Wappenbrief 29. Juni 1567 (für die Brüder Hans, Pfleger in Kling, Nikolaus, Georg und Wolfgang die Dellinger); Reichsadel mit Wappenbesserung Regensburg 23. Februar 1623 (für die Brüder Johann Georg, Herzogl. bayer. Regierungssekretär in Landshut, Matthias, Herzogl. bayer. Kammerdiener, und Bernhard Dellinger); Reichsadelsbestätigung als „von Delling zu Hueb“ Wien 17. Juli 1685 (für Jeremias Dellinger, kurbayer. Hofkontrolleur, Sohn des Jakob, eines Vetters der Obigen), kurbayerische Anerkennung 28. November 1685; der Adelsmatrikel des Königreichs Bayern einverleibt 19. Oktober 1813 (Emanuel Maria von Delling zu Hueb, nebst Schwestern, Vettern und Base). - Wappen (1623): Geviert mit blauem Herzschild belegt, darin eine silberne Rose (Stammwappen), 1 und 4 in Gold einwärts eine springende natürliche Gemse, 2 und 3 in Blau eine silberne Rose.  2 Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken die Gemse wachsend zwischen 2 von Gold und Schwarz übergeteilten Hörnern, auf dem linken mit blau-silbernen Decken ein geschlossener, von Silber und Blau geteilter Flug mit einer Rose verwechselter Farbe belegt.«  (S. 158, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 22. Jg. 1930)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1912, 166 (Stammreihe); 1920, 176; 1930, 158
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1878, 135 (Stammreihe); 1883, 121; 1886, 100; 1892, 57, 605
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - I, 223


 






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