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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Berlepsch (1869)

Grafen von


siehe: Berlepsch



»Berlepsch.  Evangelisch. - Uradel aus dem niedersächsischen Leingau, der mit Cunradus de Berleibisin Homberg 25. Februar 1233 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Marburg) zuerst erscheint und dessen Stammreihe mit Ritter Konrad von Berlepsch, tot 1271, beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen Berleibisin, Berleybischin, Berlevessen und Berlepsch. - Preußischer Graf nach dem Rechte der Erstgeburt am Besitz des Majorats Berlepsch Berlin 27. August 1869 (für Karl von Berlepsch); durch Allerhöchste Kabinettsorder Neues Palais bei Potsdam 18. September 1878 ist den Nachgeborenen des 1. Grafen (s. u.) die Führung des Freiherrentitels gestattet. - Besitz: Das am 3. September 1859 errichtete Fideikommiß, bestehend aus Berlepsch-Hübenthal, Ellerode, Neuenrode, Freudenthal, Albshausen und Unterrieden (zus. 1460 ha), Kreise Witzenhausen und Hannoversch-Münden. - Wappen (1869): Geviert; 1 und 4 in Schwarz 3 goldene Sparren übereinander, 2 und 3 in Gold 5 (2, 2, 1) rot-bewehrte grüne Sittiche mit roten Halsbändern (Stammwappen).  Grafenkrone und 2 Helme; auf dem rechten rot-golden bewulsteten mit gleichen Decken 2 rote Köcher mit je 5 schwarzen Hahnenfedern besteckten silbernen Kugeln (Stammwappenhelm), auf dem linken gekrönten mit schwarz-goldenen Decken 2 schwarze Büffelhörner mit je 3 goldenen Balken schräg belegt.  Schildhalter: 2 golden-bewehrte auswärts-sehende schwarze Adler.«  (S. 71, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Wappen: #Sparren #Sittich(e)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1871, 81 (Stammreihe); 1922, 97; 1924, 76; 1926, 77; 1928, 68; 1930, 67; 1932, 71
Stammbuch der Althessischen Ritterschaft - 1888, 10
Ruvigny's Titled Nobility of Europe - 1914, 336


 






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