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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Beneckendorff und Hindenburg

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»Beneckendorff und Hindenburg.  Evangelisch. - Uradel, der seine Herkunft von dem mit Johannes de Benekendorp 1312 und 1319 in der Altmark urkundlich (Urk. im Kopialbuch des Klosters zu Arendsee, Provinzialarchiv zu Magdeburg, abgedr. im Cod. diplom. Brandenb. A, XXII, 22 u. 25) auftretenden Beneckendorff herleitet, nach der Neumark kam (wo aber bereits ein Ort Benckendorff 1337 im Neumärk. Landbuch Markgraf Ludwigs des Älteren als „wüst“ bezeichnet wird) und mit Hans Benckendorpe auf Alten-Klücken um 1450 seine Stammreihe beginnt. - Preußische Namen- und Wappenvereinigung mit denen des + uradeligen Geschlechtes von Hindenburg Berlin 2. Januar 1789 (für Johann Otto Gottfried von Beneckendorff, Herrn auf Keimkallen usw.). - Das Geschlecht nennt sich meist nur „von Hindenburg“. - Wappen (1789): Geviert; 1 und 4 in Blau ein schwarzer Büffelkopf mit goldenem Ringe im Maule (Stammwappen), 2 und 3 in Silber ein grüner Baum, vor dem auf grünem Rasen eine braune Hindin schreitet (v. Hindenburg).  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken 4 (blau, schwarz, schwarz, blau) Straußenfedern (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-silbernen Decken ein offener schwarzer Adlerflug (v. Hindenburg).«  (S. 17, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1902, 84 (Stammreihe); 1920, 62; 1922, 62; 1924, 48; 1928, 34; 1931, 17
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1886, 43
Uechtritz' Diplomatische Nachrichten adelicher Familien - V, 6
Neues Genealogisches Handbuch - 1778, 247
Geschlechtsregister der reichsfreien Ritterschaft zu Franken - 1752, 1-9


 


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