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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Wurmbrand-Stuppach

Grafen von

Freiherren von Steyersberg, Stickelberg, Reitenau und Neuhaus


»Wurmbrand.  Katholisch. - Niederösterreichischer Uradel, der mit Helmwig Wurmbrand zu Salloder (b. Gloggnitz, Bez. Neunkirchen, Niederösterr.) 25. Juli 1322 urkundlich (vergl. Prof. Hans v. Zwiedinek „Das Reichsgräfl. Wurmbrand'sche Haus- u. Familien-Archiv zu Steyersberg“, Graz 1896, Veröffentlichungen der histor. Landeskommision für Steiermark) zuerst auftritt und mit dessen Bruder Heinrich Wurmbrand zu Stuppach bei Gloggnitz die sichere Stammreihe beginnt. - Obersterblandküchenmeister im Herzogtum Steiermark 8. Januar 1578; Ererbung der Herrschaft Reitenau und Wappenvereinigung mit dem der von Zebingen um 1580 infolge der Heirat Matthias I., + 1584, mit Sibylla von Zebingen, von deren Söhnen die folgenden Linien stammen. - Reichsfreiherr Prag 17. Dezember 1607 (für die Brüder Ehrenreich, Friedrich, Rudolf und Matthias sowie ihre Vettern Melchior und Wolfgang Leonhard Wurmbrand). - I. (österreichische) Linie.  Stammvater: Freiherr Ehrenreich, * 1558, + 1620.  Siehe Hofkalender, II. Abteilung. - II. (steierische) Linie.  Stammvater: Freiherr Rudolf, * 1567, + 1625. - Des Rudolf Enkel sind die Stammväter der beiden Äste. - Wappen (1682): Geviert und belegt mit silbernem Herzschild, darin auf goldener Blätterkrone ein schwarzer Lindwurm mit Stachelschwanz, der einen auf beiden Seiten brennenden natürlichen Ast im Rachen hält und aus dessen Ohren Feuerflammen hervorgehn (ähnlich Stammwappen), Hauptschild: 1 und 4 von Rot und Silber 4mal gespalten und die roten Felder mit je 3 übereinander liegenden 4eckig geschliffenen gold-gefaßten „Diamantsteinen“ belegt, die silbernen Felder geschuppt (Grafschaft Pernstein), 2 und 3 in Rot eine springende vorwärts-gekehrte natürliche Katze (+ v. Zebingen).  3 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten ein von Silber und Rot 4mal gespaltener Flügel (Grafschaft Pernstein), auf dem mittleren der Lindwurm (Stammwappenhelm), auf dem linken die Katze, hier gold-gekrönt und sitzend (+ v. Zebingen).« (S. 692, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 103. Jg. 1930)



abstammende Häuser: Wurmbrand-Stuppach (1701)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1930, 692




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