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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Wolff Metternich zur Gracht

Grafen


Siehe: Wolff von Gudenberg



»Wolff Metternich (des Stammes Wolff von Gudenberg).  Katholisch. - Hessischer Uradel mit der Stammburg Gudenberg bei Zierenberg (jetzt Ruine), der 24. Mai 1301 urkundlich (s. Baur, Hess. Urk. I, S. 229) zuerst erscheint.  Von der Nachkommenschaft Goddarts Wolff von Gudenberg; vermählt um 1440 mit Sibylle von Metternich, stammen die Grafen und Freiherren Wolff Metternich. - Reichsfreiherr Regensburg 21. Januar 1637 (für Johann Adolf Wolff gen. Metternich); Diplomausfertigung unter Anerkennung des alten Herrenstandes mit „Wohlgeboren“ Regensburg 19. Oktober 1641 (für den Obengenannten); Reichsgraf Laxenburg 17. Mai 1731 (für Franz Joseph Freiherrn Wolff gen. Metternich zur Gracht, kurköln. Gesandten); preußische Anerkennung des Grafenstandes laut Ministerial-Reskript vom 31. März 1827 (für Max Grafen Wolff Metternich); Erboberjägermeister im Herzogtum Jülich Königsberg in Preußen 18. Oktober 1861. - Besitz: Das 1886 gestiftete Fideikommiß in den Kreisen Mülheim am Rhein, Euskirchen, Jülich und Ahrweiler, Rheinprovinz. - Wappen (1731): Geviert; 1 und 4 geteilt, oben in Blau ein dreilatziger silberner Turnierkragen, unten in Silber ein einwärts-schreitender natürlicher Wolf (Stammwappen), 2 und 3 in Gold eine rote Lilie, auf deren Blättern 2 linksgekehrte grüne Sittiche mit goldenem Halsring sitzen (Elmbt).  Grafenkrone und 2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken der Wolf wachsend (Stammwappenhelm), auf dem linken mit rot-goldenen Decken die Lilie mit den Sittichen zwischen 2 goldenen Büffelhörnern (Elmbt).«  (S. 658, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 1098; 1924, 633; 1926, 639; 1928, 667; 1930, 685; 1932, 658
Nederland's Adelsboek - 1918, 369 (Stammreihe); 1927, 455
Rietstap's Wapens van den tegenwoordigen en den vroegeren Nederlandschen Adel - 1890, 269


 






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