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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Wiese und Kaiserswaldau

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»Wiese und Kaiserswaldau.  Evangelisch. - Anscheinend aus Sachsen früh in Schlesien eingewanderter Uradel, der mit Detrik dominus de Pratis und Andreas filius domini Dedrik, Zeugen in einer Urkunde, in der Herzog Ladislaus von Polen dem Templerorden Crozno schenkt, 1233 urkundlich (vergl. Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A, 24, 1) zuerst erscheint und mit einem „von der Wese“, 1416, Herrn auf Berbischdorf, Kreis Hirschberg, die Stammreihe beginnt.  Die Namensform wechselte zwischen (lateinisch) de Prato, de Pratis und Wyse, Wehse, von der Wysa und von Wiese mit Beinamen wie von Geyersperg, Wangotha (Dorf im Fürstentum Liegnitz) und anderen. - Wappen: In Blau ein von Rot und Silber in 2 Reihen (zwölfmal) geschachter Schrägrechts-Balken.  Auf dem Helme mit blau-roten Decken 3 (rot, silbern, blaue) Straußenfedern.«  (S. 591, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1910, 810 (Stammreihe); 1926, 751; 1931, 591




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