Adelslexikon
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Wied
Fürsten zu
»Wied (des Stammes von Runkel). Evangelisch. - Edelfreies Geschlecht des Lahngaues, das durch die Söhne Siegfried und Theoderich des Siegfried, Herrn von Runkel (a. d. Lahn) und von Westerburg, der 1226 urkundlich (Orig. im Fürstl. Wied. Archiv in Neuwied) vertraglich die Teilung zwischen Westerburg und Runkel errichtete, in die Häuser Westerburg (s. Art. Leiningen-Westerburg) und Runkel geteilt wurde; Ererbung der halben Grafschaft Wied (die Wied ist rechter Nebenfluß des Rheins) 1462 infolge der Heirat Dietrichs IV. von Runkel, + 1460, mit Anastasia, Johanns II. Grafen zu Isenburg-Wied, + 1454, Tochter und Erbin. - Reichsfürst, Fürst zu Wied, Graf zu Isenburg, Herr zu Runkel und Neuerburg mit „Hochgeboren“ Wien 29. Mai 1784 (für Johann Friedrich Alexander Grafen zu Wied-Neuwied); Prädikat „Durchlaucht“ 18. August 1825; erbliches Mitglied des ehemaligen preußischen Herrenhauses 12. Oktober 1854. - Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz und Prinzessin zu Wied (Durchlaucht). - Wappen (um 1500): Geviert; 1 und 4 in Gold 4 rote Schrägrechts-Balken, belegt mit natürlichem Pfau (Wied), 2 und 3 in Silber 2 rote Pfähle mit rechtem blauen Freiviertel (Stammwappen Runkel). Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken der Pfau.« (S. 331, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)
abstammende Häuser: Albanien
Wappen: #_2 Pfähle
Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1922, 245; 1923, 268; 1924, 268; 1925, 274; 1926, 278; 1927, 276; 1928, 281; 1929, 321; 1930, 324; 1931, 329; 1932, 331
Freytag-Loringhoven’s Europäische Stammtafeln - IV, 30-32
Europäisches Genealogisches Handbuch - 1800, I, 497
Ruvigny's Titled Nobility of Europe - 1914, 1559
Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in der Rheinprovinz - 1913, 5
