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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Sternbach

Wenzel Freiherren von

(Wenzl v. Sternbach)


»Wenzel von Sternbach.  Katholisch. - Wappenbrief Schloß Lipnitz, Böhmen, 9. April 1571 (vom Hofpfalzgrafen Franz Grafen Thurn für Pancraz Wenzl aus Pühl); rittermäßiger Reichsadel Regensburg 12. Januar 1664 (vom Kaiser Leopold I. für die Brüder Johann Baptist, Stephan, Andreas, Christoph und Jakob, sowie ihre Vettern Wilhelm und Caspar Wenzel); Verleihung des Prädikats „von Sternbach“ 18. November 1684 (vom Bischof von Brixen); Landmann von Tirol 14. Februar 1695; Reichsfreiherr als „Wenzel Freiherr von Sternbach“ Wien 26. März 1698 (vom Kaiser Leopold I. für Anton und seinen Bruderssohn Franz Andreas von Wenzl). - Wappen (1698): Geviert mit gekröntem schwarzen Herzschild belegt, darin ein gewellter silberner Schrägrechts-Balken, begleitet von einem goldenen Stern (1571); 1 und 4 in Rot eine schwarz-gefugte silberne Mauer mit 3 Spitzenzinnen (Luttach), 2 und 3 in Rot 3 silberne Balken (Groppenstein).  3 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten 2 von Silber und Rot übereck-geteilte Büffelhörner, auf dem mittleren ein mit dem Balken und den Sternen des Herzschildes belegter geschlossener schwarzer Flug, auf dem linken der rot-bekleidete Rumpf eines bärtigen Mannes, dessen gekröntes Haupt mit einer nach hinten abhangenden schwarzen Binde umwunden ist.« (S. 584, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 81. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1866, 904 (Stammreihe); 1921, 1041; 1927, 765; 1931, 584
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - V, 204




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