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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Warnsdorf

von

(v. Warnsdorff)

(erloschen)


»Warnsdorf(f).  Im Mannesstamme erloschen.  Evangelisch und katholisch. - Oberlausitzer, ursprünglich wahrscheinlich böhmischer Uradel mit gleichnamigen Stammhause (jetzt eine zur Herrschaft Rumburg in Böhmen gehörige, westlich von Zittau gelegene Stadt), der mit Thilo von Warnsdorf in Quedlinburg 6. Dezember 1326 urkundlich (s. G. A. von Mülverstedt, Dipl. Ileburg., Teil I, S. 156) beziehungsweise mit Petrus von Warnsdorf 16. Juni 1377 (s. Freiherr von Mansberg, Erbarmanschaft Wettinischer Lande, Band IV, S. 496 und H. Knothe, Gesch. des Oberlausitzer Adels und seiner Güter [Leipzig 1879], S. 532 ff.) zuerst erscheint. - Wappen: In Blau ein von einem 6strahligen silbernen Stern überhöhter silberner Halbmond, dessen Hörner nach oben gerichtet sind.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken der Halbmond und der Stern des Schildes, jedes Horn des ersteren und die oberste Spitze des letzteren mit je einer von Blau und Silber gespaltenen Straußenfeder besteckt.«  (S. 543, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1929, 769 (Stammreihe); 1932, 543
Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - III, 66; IV, 86
Zur Familiengeschichte des Meissnischen Adels - 1896, 344
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, III, 52; III, II, 436


 






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