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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Wangenheim

Freiherren von


»Wangenheim.  Lutherisch. - Thüringischer Uradel, der mit Bertohus de Wangenheim 1170 urkundlich (Wenk, Hess. Landesgesch. III, Urk.-Buch LXXX, S. 77) zuerst erscheint; die Stammreihe wird auf dessen vermutlichen Vater Ludwig, 1133 zurückgeführt. - Das Geschlecht wurde 31. August 1842 in die bayerische Adelsmatrikel bei der Freiherrenklasse eingetragen, durch Ministerialerlaß Gotha 7. August 1855, 8. Februar 1856 und 22. Mai 1858 im Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha, durch Ministerialerlaß Hannover 2. August 1856 im Königreich Hannover als freiherrlich anerkannt sowie in das sächsische Adelsbuch unter Nr. 386 als „Deutscher Uradel und Freiherr“ im September 1911 eingetragen; preußischerseits wurde laut Veröffentlichung vom 17. Januar 1872 den 1869 in der preußischen Armee stehenden 17 Mitgliedern des Geschlechts und dem Besitzer von Neu-Lobitz mit seinen Brüdern die Führung des Freiherrentitels genehmigt. - - Wappen (Stammwappen, ältestes Siegel von 1219 mit den Zwillingsbalken allein): Gespalten; rechts in Silber ein springendes rotes Windspiel, links in Gold 3 schwarze Zwillingsbalken.  Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken ein hermelingestulpter roter Hut zwischen offenem, rechts rotem, links silbernem Fluge.«  (S. 631, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)

 

Eintrag in Königlich Sächsisches Adelsbuch Sept. 1911 Nr. 386



abstammende Häuser: Wangenheim (1840)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1902, 814 (Stammreihe); 1926, 761; 1930, 559; 1932, 631




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