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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Vetter

Grafen

Herren von der Lilie, Freiherren zu Burg-Feistritz


»Vetter von der Lilie.  Katholisch. - Kaiserlicher Wappenbrief Regensburg 25. März 1532 (für Georg Vetter); Adelsbestätigung Prag 3. August 1583 und Prädikat „zu Burgveistritz“ Wien 26. Juli 1587; Landmann von Steiermark 1587 (alles für Johann Vetter, Erzherzogl. Hofkammerrat); Reichsfreiherr mit „von und zu Burg-Feistritz“ Regensburg 8. Juli 1630 (für die Brüder Friedrich, Kaiserl. Rat, und Johann Vetter zu Burg-Feistritz); Reichsgraf mit „Graf und Herr von der Lilgen (Lilien), Freiherr zu Burg-Feistritz“ und Wappenbesserung Regensburg 14. August 1653 (vom Kaiser Ferdinand III. für Johann Balthasar und Johann Weikhard Freiherren Vetter von und zu Burg-Feistritz); böhmische Bestätigung des Reichsgrafenstandes und böhmisches Inkolat Wien 7. Juli 1654 (für dieselben). - Besitz: das Fideikommiß Tüffer, Steiermark, mit erblichem Sitz im ehemaligen Herrenhaus des österreichischen Reichsrats. - Wappen (1653): Geviert und belegt mit blauem Herzschild, darin 3 (2, 1) silberne Lilien; 1 und 4 in Schwarz ein gekrönter goldener Löwe, 2 und 3 in Rot ein 3stöckiger silberner Zinnenturm mit offenem Tor.  3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken ein sitzender, gekrönter goldener Löwe, auf dem mittleren mit blau-silbernen Decken ein blauer Turnierhut, dessen Stulp mit 3 nebeneinander stehenden silbernen Lilien belegt ist, oben mit silbernem Knopf und goldener Blätterkrone, darauf 3 (silbern, blau, silberne) Straußenfedern, auf dem linken mit blau-silbernen Decken der Turm.«  (S. 591, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 104. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 1031; 1923, 501; 1925, 509; 1927, 556; 1929, 582; 1931, 591
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - V, 156


 






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