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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Türckheim

Freiherren von


»Türckheim.  Straßburger Stadtgeschlecht, das mit Hanemann Türingheim aus Bitsch, der 1459 das Bürgerrecht in Straßburg im Elsaß erwirbt, die Stammreihe beginnt. - Wappenänderungsbrief mit Adelsfreiheit Freiburg 21. März 1552 (vom Hofpfalzgrafen mit großem Palatinate Wilhelm Böcklin von Böcklinsau für die Brüder Nicolaus und Ulrich von Türckheim); Reichsfreiherr Wien 8. März 1782 (für Johann von Türckheim, Großhändler in Straßburg i. E., dessen Söhne die Stammväter der beiden Linien sind). - Wappen (1782): Geviert; 1 und 4 in Blau ein goldener Löwe, 2 und 3 in Gold ein schwarzer Balken, begleitet von je 2 schwarzen Sternen.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-goldenen Decken der Löwe wachsend, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein schwarzer Stern zwischen 2 mit dem schwarzen Balken belegten goldenen Büffelhörnern.«  (S. 538, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 81. Jg. 1931)



abstammende Häuser: Türckheim zu Altdorf, Türckheim gen. von Baden

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1848, 365; 1921, 974; 1923, 648; 1925, 629; 1927, 709; 1929, 720; 1931, 538
Stammtafeln des Adels des Großherzogthums Baden - 1886, 488
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, VI, 14; II, VIII, 5; II, X, 21; III, IV, 28
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - V, 132


 






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