Name:



ADELSLEXIKON.COM

Lexikon des historischen Adels 1648-1918

 Adelslexikon

   (Suche nach Namen ohne Titel)

 

 
« zurück

Thadden

von


»Thadden (Tadden).  Evangelisch. - Altes pommerellisches Adelsgeschlecht mit gleichlautender, als ausgebauter Gutsanteil „Tadden-Cnzow“ in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nachweisbarer, später selbständiger Ortschaft (polnisch: Tadzino), Kreis Lauenburg, das im Kreis Putzig (Komthureibezirk des Deutschen Ordens) um 1470 angesessen war und im Kreis Lauenburg 3. Juli 1527 lehnsurkundlich (Geheimes Staatsarchiv Berlin) zuerst genannt wird.  Ein Zusammenhang der beiden folgenden später verschiedene Wappen führenden Stämme ist zwar urkundlich nicht nachzuweisen, aber wegen des gemeinschaftlichen Lehensbesitzes im 16. und 17. Jahrhundert höchstwahrscheinlich.  1605 gehörten die von Thadden bei der Erbhuldigung sowohl zur lauenburgischen Ritterschaft, als auch zum kleineren „Panen“-Adel.  Die Namensform wechselt zwischen Tadde, Thadde, Tadden und Thadden (polnisch: Tadda, Thadda). - - A. Nesnachower Stamm.  Stammvater: Matthias, um 1470. - Wappen: In Rot ein silberner Greif über einem goldenen Stern.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken 3 silbern-befiederte blaue Pfeile, der mittlere von 2 goldenen Sternen begleitet. - - B. Rybienker Stamm.  Wappen: In Blau 2 gestürzte silberne Halbmonde übereinander, darunter ein goldener Stern.  Auf dem Helme mit blau-silbernen Decken 3 silbere Pfeile, der mittlere von 3 goldenen Sternen begleitet«  (S. 623 & 324, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil B, 24. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Tadden, Thadden (1797)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil B - 1925, 869 (Stammreihe); 1930, 795; 1932, 623 (Stammreihe)
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1887, 470; 1890, 462
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - III, II, 409


 






© adelslexikon.com