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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Tann

Freiherren von und zu der


»Tann.  Lutherisch. - Fränkischer Uradel mit gleichnamigem, um 1176 erbautem, noch jetzt im Besitz befindlichem Stammhause Tann an der Ulster in der Rhön, der mit Simon de Tannin im August 1252 urkundlich (Frauenroder Copeybuch Nr. 184, fol. 9) zuerst erscheint; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Rhön-Werra, zugehörig. - - Reichsfreiherr und Wappenvereinigung mit dem der + von Streitberg Wien 7. Januar 1704 (für Heinrich von und zu der Tann, Reichshofrat); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 29. August 1816. - Wappen (1704): Geviert mit rotem Herzschild belegt, darin eine mit Kopf und Schwanz abwärts gekrümmte natürliche Forelle mit goldenen Flossen (Stammwappen); 1 und 4 in Silber auf grünem Boden eine natürliche Tanne, 2 und 3 in Gold ein gekrönter blauer Löwe (+ v. Streitberg).  3 Helme mit rechts rot-silbernen, links blau-goldenen Decken; auf dem rechten eine wachsende, rot-bekleidete Jungfrau mit blauem Reichsapfel auf dem Kopfe, in der Rechten eine mit 5 Pfauenspiegeln besteckte Sichel (+ v. Streitberg) haltend, auf dem mittleren ein gekrönter hoher, mit 3 (silbern, rot, silbernen) Straußenfedern besteckter roter Hut, belegt mit der Forelle (Stammwappenhelm), auf dem linken ein wachsender Geharnischter, den Helm besteckt mit 3 (golden, blau, goldenen) Federn, mit Schwert in der Rechten (+ v. Streitberg).«  (S. 585, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Tann-Rathsamhausen

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1892, 896 (Stammreihe); 1932, 585
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - V, 89




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