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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Strantz

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»Strantz.  Evangelisch. - Die als edelfreies thüringisches Geschlecht beurkundeten Tüllstedt genannt Strantz mit dem Stammsitz Tüllstädt, das heutige Döllstedt bei Gräfentonna, beginnen mit Ekkehard von Tüllstadt 1120 die ununterbrochene Stammreihe und nehmen mit Hermann, Burggrafen zu Leisnig, 1210 den Beinamen Strantz an.  Das Geschlecht, das bedeutenden Grundbesitz bis Franken und Meißen und sieben Burgen besaß, erlosch Ende des XIV. Jahrhunderts in der Stammheimat.  Durch neuere Forschungen ist die Abstammung der märkischen mit Hermann Strantz, 1325, urkundlich (Orig. im Stadtarchiv Frankfurt a. O., abgedr. bei Riedel, Nov. cod. dipl. Brandenb. I. 23, Nr. 27) auftretenden Strantz von dem thüringischen Geschlecht erwiesen. - Wappen a) (märkisches): In Silber ein gold-gekrönter schwarzer Löwe.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 3 (schwarz-silbern-schwarze) Straußenfedern.«  (S. 661, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 25. Jg. 1924)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1920, 838 (Stammreihe); 1924, 661
Jahrbuch des Deutschen Adels - III, 480 (Stammreihe)
Handbuch des Preußischen Adels - II, 554 (Stammreihe)
Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde - 1908, 154; 1919, 65, 85; 1923, 5, 17
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - III, II, 398; III, II, II, 169; VI, XI, 59




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