Adelslexikon
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Seinsheim
Grafen von
(erloschen)
»Seinsheim. Im Mannesstamme erloschen. Katholisch. - Fränkischer Uradel, eines Stammes mit den derzeitigen Fürsten zu Schwarzenberg und Freiherren von Schwartzenberg-Hohenlandsberg, der mit Sifridus de Sowensheim (später Saunsheim, jetzt Seinsheim im bayer. Regierungsbezirk Unterfranken) 1172 urkundlich (Orig. im bayer. Haupt-Staatsarchiv München, abgedr. in Geöffn. Archive für Geschichte des Königreichs Bayern 1823/24, 2. Heft) zuerst erscheint. - Reichsfreiherr mit Wappenvereinigung „Sünching“ Prag 2. März 1580 (für Georg Ludwig von Seinsheim, Herrn auf Sünching usw., Generalfeldmarschall der katholischen Liga, und seinen Vetter Christoph von Seinsheim, Herrn auf Erlach); Reichsgraf Wien 17. September 1705 (für Maximilian Franz Maria Freiherrn von Seinsheim, K. K. Kämmerer, kurbayer. Wirkl. Geheimen Rat und Hofrats-Präsidenten); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse 30. März 1811. - - Wappen (1580): Geviert; 1 und 4 von Silber und Rot 6mal gespalten (Stammwappen), 2 und 3 in Gold eine gold-gekrönte rechtshin springende schwarze Sau (+ v. Sünching). 2 Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein bärtiger rot-bekleideter Mannesrumpf mit silbernem Kragen und silbern-gestulpter roter Spitzmütze mit goldener Troddel (Stammwappenhelm), auf dem linken gekrönten mit schwarz-goldenen Decken die springende Sau (+ v. Sünching). Schildhalter: 2 widersehende goldene Löwen (im Diplom nicht verliehen).« (S. 552, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)
abstammende Häuser: Schwarzenberg, Schwartzenberg en Hohenlansberg, Schwartzenberg und Hohenlansberg
Wappen: #_3 Pfähle #Eber
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 903; 1924, 533; 1926, 538; 1928, 557; 1930, 572; 1932, 552
Europäisches Genealogisches Handbuch - 1800, II, 352
Ruvigny's Titled Nobility of Europe - 1914, 1347
Alt-Österreichisches Adels-Lexikon - I, 287
