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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Schlitz gen. von Görtz

Grafen und Herren von


»Schlitz genannt von Görtz.  Lutherisch (und katholisch). - Fuldischer (Buchonischer) Uradel, der mit Ermenoldus de Slitese 1116 urkundlich (corp. trad. fuld. Nr. 620) zuerst erscheint, dessen Sohn Gerlachus 1126 als „vir nobilis et religiosus“ bezeichnet wird.  Die Abstammung wird bis auf Otto von Schlitz, Erbmarschall des Hochstiftes Fulda um 1120 zurückgeführt, dessen Urenkel Otto 1218 seinem Namen das Prädikat „von Görtz“ hinzufügte. - Reichsfreiherr Wien 15. Juli 1677 (für Johann Volprecht von Schlitz, gen. von Görtz) und Passau 21. August 1683; Reichsgraf mit Wappenvereinigung Haxthausen Laxenburg 10. Juni 1726 (für Friedrich Wilhelm Freiherrn von Schlitz, gen. von Görtz, kurbraunschweig. Geheimen Rat und Premierminister); des 1. Grafen Friedrich Wilhelm, + 1728, zwei Söhne stifteten zwei Linien (die jüngere s. Taschenbuch der Gräfl. Häuser); Aufnahme der älteren Linie in das wetterauische Reichsgrafenkollegium 1804; erbliches Mitglied der ehemaligen Ersten Kammer des Großherzogtums Hessen 17. Dezember 1820; Prädikat „ Erlaucht“ 13. Februar 1829 beziehungsweise 7. März 1914. - Die Nachgeborenen führen den Namen Graf beziehungsweise Gräfin von Schlitz gen. von Görtz (Erlaucht). - Wappen (Stammwappen): In Silber 2 oben 3mal gezinnte schwarze Schrägrechts-Balken.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken ein geschlossener schwarzer Adlerflug (später wie der Schild bezeichnet).«  (S. 273, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Schlitz gen. von Görtz und von Wrisberg, Görts

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1922, 200; 1923, 221; 1924, 221; 1925, 227; 1926, 230; 1927, 228; 1928, 232; 1929, 264; 1930, 267; 1931, 272; 1932, 273
Europäisches Genealogisches Handbuch - 1800, II, 216
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - IV, 253
Geschlechtsregister der reichsfreien Ritterschaft zu Franken - 1749, 85-96


 






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