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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Schierbrandt

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»Schierbrandt (Schierbrand).  Evangelisch. - Thüringisch-meißnischer Uradel mit dem Stammsitz Schorbrandeshayn, Eichsfeld (eines Stammes mit den 1146 auftretenden + von Ammera), der mit Christanus dictus Scorebranth 5. Januar 1268 urkundlich (s. Mühlhäuser Urk.-Buch S. 69) zuerst erscheint und im Lehnsbuche Markgraf Friedrichs des Ernsthaften 1348/49 urkundlich (sächs. Hauptstaatsarchiv Dresden, Kop. 24 fol. 51b) erwähnt wird.  Die Namensform wechselte zwischen Schurebrandt, Schurenbrant, Schürnbrandt, Schorbrand, Schornbrand, Schörbrand(t), Scherbrandt, Schürbrand und Schierbrand. - Wappen: In Silber 3 schrägrechts mit den Spitzen aneinandergelegte, schwarze Rauten und über wie unter denselben je 3 schräglinks gestellte goldene Weizenähren.  Auf dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken 6 seitwärtsgekehrte, abwechselnd schwarze und silberne Fahnen an roten Stangen.«  (S. 550, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 29. Jg. 1930)



abstammende Häuser: Schierbrand

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1922, 774 (Stammreihe); 1924, 623; 1930, 551
Uechtritz' Diplomatische Nachrichten adelicher Familien - III, 193
König's Genealogische Adels-Historie - I, 534; III, 1210




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