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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Schall-Riaucour

Grafen von


»Schall-Riaucour.  Katholisch. - Niederrheinischer Uradel der mit Henricus dictus Schalle, miles, 31. Dezember 1354 urkundlich (Staatsarchiv Düsseldorf) die Stammreihe beginnt und siegelt. - Reichsgraf und bayerischer Graf . . 7. September 1745 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern, als Reichsvikar für Ferdinand Freiherrn Schall von Bell, Herrn auf Hauzen, Herzoglich bergischen Landhofmeister, kurpfälz. Kämmerer und wirkl. Geheimen Rat); kursächsische Genehmigung zur Namen- und Wappenvereinigung gelegentlich der Bestätigung des Fideikommisses der Grafen von Riaucour 29. Oktober 1770 (was für deren Erben, die Grafen Schall, am 29. Oktober 1794 in Kraft trat). - - Wappen (1745): Gespalten; rechts in Blau 2 von Rot und Silber in 2 Reihen geschachte Sparren (Stammwappen), links geteilt, oben in Gold 3 (2, 1) rote Rosen, unten in Blau 2 silberne Querströme (Grafen von Riaucour).  4 gekrönte Helme; 1. mit blau-silbernen Decken ein wie das rechte Schildbild bezeichneter offener Adlerflug (Stammwappenhelm), 2. mit rot-goldenen Decken ein mit 3 roten Rosen belegter goldener Adlerflügel, 3. mit rechts rot-goldenen, links blau-silbernen Decken 3 (golden, rot, goldene) Straußenfedern, 4. mit blau-silbernen Decken ein mit 2 silbernen Querströmen belegter blauer Flügel (Helme 2 bis 4 Grafen von Riaucour).«  (S. 487, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 831; 1924, 473; 1926, 479; 1928, 494; 1930, 508; 1932, 487
Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - II, 723
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, III, 5


 






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