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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Sandizell

Grafen von und zu


»Sandizell.  Katholisch. - Oberbayerischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Schrobenhausen, der mit Arnoldus de Sandizell 1185-90 urkundlich (Oberbayer. Archiv, Band XXIV, Urk. des Klosters Indersdorf, Nr. 21.) zuerst erscheint. - Reichsgraf und bayerischer Graf München 26. April 1790 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern, als Reichsvikar für Anton Joseph Maria Freiherrn von und zu Sandizell, Herrn auf Malz- und Edelshausen und so weiter, kurpfälzischen Kämmerer, wirklichen Geheimen Rat und späteren Hofratspräsidenten); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Grafenklasse 16. November 1809. - Besitz: Das im Jahre 1827 gestiftete Fideikommiß Sandizell (1026 ha; Urbesitz), Oberbayern, und in Verbindung mit diesem vormals erblicher Reichsrat der Krone Bayern. - Wappen (1790 = Stammwappen mit dazwischen-gestellter Grafenkrone): In Gold ein schrägrechts-gestellter schwarzer Büffelkopf mit roter Zunge und silbernen Hörnern.  Auf dem Helme mit schwarz-goldenen Decken 2 mit Hermelinfell überzogene Büffelhörner mit rotem Stirnfell und roten Ohren.«  (S. 477, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 811; 1924, 463; 1926, 470; 1928, 484; 1930, 498; 1932, 477
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, I, 20


 






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