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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Reitzenstein

Freiherren von


»Reitzenstein.  Lutherisch und katholisch. - Vogtländischer Uradel mit gleichnamigem Stammhause bei Naila, Oberfranken, dessen Stammreihe mit Konrad von der Grun 15. Mai 1318 urkundlich (bayer. Haupt-Staatsarchiv München, Burggraf von Nürnberg, Orig.-Perg. mit Siegel, vergl. Mon. Zoll. II, Nr. 350, S. 341) beginnt; sein Sohn Chunrat von der Grun, „den man nennet den Reichzenstein“ (nach der ihm gehörenden, um 1130 erbauten Veste), erscheint 22. Mai 1325 urkundlich (a. a. O. Hochstift Bamberg, Orig.-Perg. mit Siegel; vergl. Schmidt, Voigtl. Urk-Buch, Heft I, Nr. 582, S. 246) und nennt sich bereits 1330 nur noch „der Reychzensteiner“ unter Weglassung des Stammnamens.  Erscheinen früh in vier Stämmen, von denen der Stamm „Reitzenstein“ erloschen ist; der fränkischen Reichsritterschaft, Kantons Gebürg, zugehörig. - Kaiserliche Anerkennung des Freiherrenstandes durch Dekret vom 12. Februar 1759 (für das Gesamtgeschlecht). - Wappen (Stammwappen): In Rot ein silberner Schrägrechts-Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken ein offener roter Flug, rechts mit einem silbernen Schräglinks-, links mit einem silbernen Schrägrechtsbalken belegt.«  (S. 460, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1906, 603 (Stammreihe); 1930, 411; 1932, 460




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