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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Rechberg und Rothenlöwen zu Hohenrechberg

Grafen von


»Rechberg und Rothenlöwen.  Katholisch. - Schwäbischer Uradel, der mit Ulricus de Rehperc (jetzt Hohenrechberg, württemberg. Oberamt Gmünd) 22. Januar 1179 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Stuttgart; abgedr. im Württemberg. Urk.-Buch II, 193) auftritt; Königsdienstmannen (ministeriales) im staufischen Gefolge 1189 und 1226 urkundlich (s. Württemberg. Urk.-Buch II, 264; III, 181; vergl. C. F. Stälin, Wirt. Gesch. II, 608); marscalci des Herzogtums Schwaben 1194-1226 urkundlich (s. Mon. boica VI, 503; XVI, 35); Herren zu Donzdorf (s. oben) 1397, zu Weißenstein am Ausgang des 14. Jahrhunderts. – Reichsfreiherren 4. Dezember 1601 (s. von Gaisberg-Schöckingen, Königshaus und Adel Württembergs, 229); Wiederannahme des Reichsgrafenstandes auf Grund sagenhafter Abstammung als „Grafen von Rechberg und Rothenlöwen, Freiherren zu Hohenrechberg und Herren zu Aichaimb“ durch Glieder der jetzt allein noch blühenden Linie Illeraichen 19. September 1607, 20. Juni 1626 und 28. Januar 1699; Aufnahme in das schwäbische Reichsgrafenkollegium (als Personalist) 22. April 1613; bayerische Erneuerung des Grafenstandes 25. Oktober 1810 (für Maximilian Emanuel Freiherrn von Rechberg, Königl. bayer. wirkl. Geheimen Rat und Oberstkämmerer); desgleichen württembergische Erneuerung 6. November 1810; erbliches Mitglied der ehemaligen Kammer der Standesherren im Königreich Württemberg 12. Dezember 1819; württembergische Verleihung des Prädikats „Erlaucht“ (primog.) 3. Mai 1829, desgleichen bayerische 18. Juli 1842, beide auf Grund des Beschlusses der Deutschen Bundesversammlung vom 13. Februar 1829. - Die Nachgeborenen führen den Namen Graf beziehungsweise Gräfin von Rechberg und Rothenlöwen zu Hohenrechberg. - Wappen (Stammwappen): In Gold 2 voneinander abgewendete rote Löwen mit verschlungenen Schweifen.  Auf dem Helme mit rot-goldenen Decken ein rot-gehörnter wachsender goldener Rehbock.«  (S. 251, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1922, 182; 1923, 203; 1924, 203; 1925, 208; 1926, 211; 1927, 209; 1928, 213; 1929, 243; 1930, 246; 1931, 250; 1932, 251
Freytag-Loringhoven's Europäische Stammtafeln - V, 146, 147
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - IV, 148, 149


 






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