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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Preysing-Lichtenegg

Grafen von

Freiherren von und zu Alten-Preysing gen. Kronwinkl


»Preysing.  Katholisch. - Bayerischer Uradel mit dem Stammhause Alten-Preysing genannt Kronwinkl bei Landshut, dessen Stammreihe mit Gernuch de Prisingen, einem Nachkommen der Grundherren von Langenpreising (Niederbayer. Monatsschrift 1916, Heft 1/4) um 1100 urkundlich (Mon. boic. VI, 56) beginnt. - Reichsfreiherr Neustadt 20. März 1465 (vom Kaiser Friedrich III. für Johann Albert von Preysing, Herzogl. bayer. Rat und Stadt-Oberrichter von Landshut); Wappenbesserung und -vermehrung (Helmkleinod der + Linie Preysing von Wolnzach) Innsbruck 14. Dezember 1497; kurbayerischer Graf und Wappenvereinigung mit „Tannberg“ 30. Juni 1766 (für die Brüder Siegmund Friedrich, kurbayer. Kämmerer, Geheimen Rat, Generalfeldmarschalleutnant und Oberstjägermeister, und Philipp Franz, kurbayer. Kämmerer, nebst Söhnen, Freiherren von Preysing auf Alten-Preysing gen. Cronwinkl und Lichtenegg). - Wappen (1837): Geviert und belegt mit goldenem Herzschild, darin ein gold-gekrönter schwarzer Adler (Moos); 1 und 4 in Rot eine gefugte zweizinnige silberne Mauer (Stammwappen), 2 und 3 in Rot ein silberner Berg, der in der Mitte in eine hohe Spitze, zu beiden Seiten in einen oben gerundeten Hügel ausläuft (Tannberg).  3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-silbernen Decken ein gold-gekrönter, rot-behalsbandeter grüner Sittich zwischen rechts silbernem, links rotem Büffelhorn, von denen das rechte außen mit 6 schwarzen, das linke außen mit 6 silbernen Kleeblättern besteckt ist (Stammwappenhelm), auf dem mittleren mit rechts schwarz-silbernen, links rot-silbernen Decken ein rot-bekleideter männlicher bärtiger Rumpf mit einem silbern-gestulpten gold-gekrönten roten Hut, besteckt mit 6 schwarzen Hahnenfedern (Tannberg), auf dem linken mit rot-silbernen Decken 2 gestürzte silberne Fische (Tannberg).«  (S. 433, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Preysing-Lichtenegg-Moos

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1911, 712 (Stammreihe); 1922, 740; 1924, 419; 1926, 426; 1928, 437; 1930, 452; 1932, 433
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - IV, 111


 






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