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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Praschma

Grafen

Freiherren von Bilkau


»Praschma.  Katholisch. - Mährischer Uradel, der mit Smil von Belkow, Burggrafen von Böttau (Bitow) + (gefallen) 1278 auf dem Marchfelde und seinen Brüdern Marquard, Ratibor und Jarosch von Belkow, 1253 urkundlich (cod. dipl. Moraviae III., 171) zuerst erscheint, nach dem nördlich Olmütz gelegenen Besitz Chudobin diesen Namen um die Mitte des 14. Jahrhunderts annahm und mit dem Stammvater Benes von Chudobin 1417 erstmalig „Prazma“ genannt wird. - Böhmischer alter Herrenstand mit Wappenbestätigung Wien 30. April 1625 (für die Brüder und Vettern Karl, Benedikt, Johann und Wilhelm Prazma von Bilkov), böhmischer Graf Preßburg 24. Mai 1655 (für Hans Bernhard Praschma Freiherrn von Bilkaw, Herrn auf Rybnik, Ober- und Nieder-Schwirklau und Schlawigkau, Landrichter im Fürstentum Oppeln und Ratibor). - Wappen (1655 = Stammwappen mit dazwischen-gestellter Grafenkrone): In Blau 2 natürliche Hirschhörner mit je 4 Enden.  Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenen Decken die Hirschhörner.«  (S. 431, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Bilkau

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 736; 1924, 415; 1926, 422; 1928, 432; 1930, 450; 1932, 431
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1878, 779
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - IV, XI, 59, 135


 






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