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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Perfall

Freiherren von


»PerfallKatholisch. - Altbayerischer Uradel mit namengebendem Stammhause (bis 1845) in Landgericht Wasserburg, der mit Ulrich dem Perfaller, welcher Allerheiligen 1355 urkundlich (Manuskr. Hofbibliothek München Nr. 1819, p. 207) ein Gut im Ahamer Moos bei Wasserburg am Inn kauft, auftritt. - Wappenbrief von Kaiser Friedrich III. . . 1480 (für Erhard von Perfall, Hofmeister Herzog Wolfgangs, und seine Brüder); kurbayerischer Freiherr München 17. Januar 1685 (für Johann Ferdinand von Perfall, kurbayer. Landrat und Kämmerer Herzog Albrecht Sigmunds, Bischofs in Freising); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 22. September 1810. - Besitz: Das Fideikommiß Greifenberg, Oberbayern (seit etwa 1507 im Besitz der Familie). - Wappen:  Geviert; 1 und 4 in Silber auf rotem Dreiberg ein einwärts-schreitender schwarzer Bär (Stammwappen), 2 und 3 im von Gold und Blau geteilten Felde ein einwärts-gekehrter Greif in gewechselten Farben.  2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender Bär (Stammwappenhelm), auf dem linken mit blau-goldenen Decken der Greif wachsend.«  (S. 419, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)



Wappen: #Bär #Greif

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1853, 321; 1918, 587; 1920, 590; 1922, 598; 1932, 419
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, I, 50


 






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