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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Oldenburg

Großherzöge von

Herzöge von Schleswig, Holstein, Stormarn, der Dithmarschen und Oldenburg, Fürsten von Lübeck und Birkenfeld


»Haus Oldenburg.  Lutherisch und griechisch-orthodox. - Stammvater: Egilmar Graf von Aldenburg 1088; Herr von Wildeshusen 1143; Unterwerfung der Stedinger 1234; Erbauung des Schlosses Delmenhorst 1247; Ererbung von Jever 1575, beziehungsweise 1818, von Kniphausen 1624; die Grafschaft Oldenburg vererbt an die Nebenlinie Holstein-Dänemark 19. Juni 1667, wird von Dänemark gegen Holstein an Rußland vertauscht 1. Juli 1773, von Rußland an Herzog Christian Augusts (s. Holstein, II. Linie, 2. Ast) Sohn Friedrich August Herzog von Holstein-Gottorp aus dem Hause Oldenburg 14. Dezember 1773 abgetreten; Erhebung der Grafschaft Oldenburg zum Herzogtum Wien 29. Dezember 1774, bekanntgegeben 22. März 1777; Erwerbung des Fürstentums Lübeck (Waigrische Stadt Liubice 1066, Bistum 1164, evangel. Bistum 1561) 1803; Großherzog von Oldenburg 9. Juni 1815; Erwerbung des Fürstentums Birkenfeld (Pfalzgräfl. Residenz 1584, badisches Fürstentum 1776) 1817; Thronverzicht 11. November 1918. - Die Nachgeborenen führen den Namen Herzog beziehungsweise Herzogin von Oldenburg (Hoheit). - Wappen (Stammwappen): In Gold 2 rote Balken.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken 5 wie der Schild bezeichnete Fahnen an goldenen Stangen.«  (S. 74, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Aldenburg, Osternburg, Welsburg, Zarnekau

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1931, 73; 1932, 74
Jahrbuch des Deutschen Adels - III, 14




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