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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Mühlen

von

(erloschen)


»Mühlen.  Im Mannesstamme erloschen.  Evangelisch. - Vogtländischer Uradel mit dem Stammhause Mylau bei Reichenbach, der mit Heinrich und Eberhard von Milin 1213 urkundlich (sächs. Haupt-Staatsarchiv Dresden, Rep. 39, Nr. 25, und Posse, Die Siegel des Adels der Wettiner Lande, Band III, S. 78, Dresden 1908) zuerst erscheint; eines Stammes mit den von Milin gen. von Wiedersberg, auch nur von Wiedersberg, und wohl auch mit den von Gailsdorf (Posse a. a. O. und von Reitzenstein, Die Schloßgesessenen von Mylin, Deutsch. Herold, Vierteljahresschrift 1877, S. 362).  Die sichere Stammreihe beginnt mit Jan, * um 1450, + um 1519, Herrn auf Briesen (Brysen) bei Kottbus.  Der Name wechselte zwischen Miela, Myla, Myela, Milaw, Milow, Mihlo, Milyn, Milein, Melen, Milen, Mylen, Müllen, Myhlen, Mielen und Mühlen, auch von der Mühlen. - Wappen: Ursprünglich 2 Balken (1289; Posse a. a. O.); seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts: Gespalten; rechts in Silber ein aufgerichteter natürlicher Wolf, links in Rot ein goldener Balken.  Auf dem Helme mit rechts rot-silbernen, links rot-goldenen Decken ein wachsender natürlicher Wolf mit weißem Lamm im Rachen.«  (S. 335, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 30. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1915, 484 (Stammreihe); 1926, 503; 1931, 335




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