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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Lüttwitz

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»Lüttwitz und Frankenberg-Lüttwitz.  Evangelisch und katholisch. - Uradel, der den in Gefolge Herzog Heinrichs I. von Schlesien und Jauer 1321 und 1338 urkundlich (cod. Lus. 247 und 273) erscheinenden, wahrscheinlich dem Oberlausitzer Adel angehörenden Lutoldus de Luptyz (Luptitz) als zur Familie gehörig betrachtet, mit Magdalena de Luptitz 1396 urkundlich (Stadtarchiv Breslau) in Glogau und Breslau auftritt und mit Reyntcz Loptitcz 1430 urkundlich (Staatsarchiv Breslau) siegelt.  Um 1400 in 3 Stämmen in Schlesien, von denen einer erloschen ist.  Die Namensform wechselte zwischen Luptitz, Löptitz, Lyptitz, Luptwitz, und Lüttwitz, welch letztere erst im 17. Jahrhundert fest wurde. - Wappen: In Silber 3 mit den Sachsen nach innen gewendete schwarze Adlerflügel, der oberste quer gelegt, die beiden anderen gegeneinander aufrecht gekehrt.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 nebeneinandergestellte silberne Kammräder, hinter denselben 3 (schwarz-silbern-schwarze) Straußenfedern. - - Preußische Genehmigung zur Führung des Namens „von Frankenberg-Lüttwitz“ und des von Frankenbergischen Wappens Berlin 29. September 1816 (für Heinrich Ernst Boguslaw von Lüttwitz, Königl. preuß. Major des Regiments der Gardes du Corps, Erben des von Frankenbergischen Fideikommisses Bielwiese bei Steinau, Schles.). - Wappen: In Gold 3 (2, 1) rote Ziegelsteine.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein rechtshin springender natürlicher Fuchs mit 3 silbernen und 3 schwarzen Hahnenfedern im Fang.«  (S. 523 & 524, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 28. Jg. 1929)



abstammende Häuser: Lüttwitz (1788), Frankenberg-Lüttwitz

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1924, 456 (Stammreihe); 1929, 523




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