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Genealogisch-heraldisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Adelmann von und zu Adelmannsfelden

Grafen


»Adelmann von Adelmannsfelden. Katholisch und evangelisch. - Schwäbischer Uradel mit der Stammburg Adelmannsfelden, Oberamt Aalen, Württemberg, der mit Walchun von Adelmansfelden und seinem Bruder Rudolph 1147 urkundlich (Staatsarchiv Stuttgart) zuerst erscheint, 1385 nach Neubronn übersiedelt und 1407 seinen Sitz in Hohenstadt nimmt; zur schwäbischen Reichsritterschaft Kantons Kocher gehörig. - Erbmarschallamt (Seniorat) der gefürsteten Propstei Ellwangen (dann Provinzial-Erbamt des vorm. Königr. Württemberg) 1674; Edler Pannerherr und Reichsfreiherr mit „Wohlgeboren“ unter Aufnahme in den alten Herren-Stand Prag 14. Februar 1680 (vom Kaiser Leopold I, für Wilhelm Adelmann von Adelmannsfelden); Reichsgraf und bayerischer Graf München 22. September 1790 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern als Reichsvikar für Joseph Anselm Maria Patriz Freiherrn Adelmann von Adelmannsfelden, Bes. der reichsunmittelbaren Rittergüter Adelmannsfelden, Hohenstadt usw., K. K. Kämmerer, Herzogl. württ. Wirkl. und kurtrier. Geheimen Rat usw.). - - Wappen (1790): Geviert mit goldenem Rande; 1 und 4 in Silber ein rot-gekrönter blauer Löwe (Stammwappen), 2 und 3 in Schwarz ein rundes goldenes Sieb. Grafenkrone und 2 Helme; auf dem rechten gekrönten mit blau-silbernen Decken der Löwe wachsend, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein halbes goldenes Sieb, an beiden Enden besteckt mit je 3 schwarzen Straußenfedern (Stammwappenhelm).« (S. 3, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1930, 3; 1932, 3




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