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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Linden (1790)

Freiherren von


»Linden.  Katholisch und evangelisch. - Stammvater ist Adam van Linter, dessen Sohn Peter, getauft Hupperdingen, Provinz Limburg, 12. August 1610, um die Mitte des 17. Jahrhunderts in Deutschland einwanderte. - Reichsadel Wien 5. November 1780 (für Johann Henrich van Linden, Kurfürstl. mainz. Geheimen Rat und Hofkammerdirektor); Reichsfreiherr und bayerischer Freiherr München 7. September 1790 (vom Kurfürsten Karl Theodor von Pfalzbayern, als Reichsvikar, für denselben); anhalt-cöthensche Genehmigung zur Fortführung des nach 1790 angenommenen Wappens des alten niederländischen Geschlechts van Lijnden 17. Januar 1852. - Wappen a. (1790): Geviert und belegt mit silbernem triangelförmigen Herzschild, darin eine natürliche Linde auf grünem Boden (Stammwappen); 1 und 4 in Blau ein linksgewendeter silberner Löwe, 2 und 3 von Schwarz und Gold beziehungsweise Gold und Schwarz schrägrechts geteilt.  Freiherrenkrone und 2 gekrönte Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken der Löwe wachsend, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken die Linde. - b. (1852): In Rot ein gemeines goldenes Kreuz.  Auf dem gekrönten Helme mit rot-goldenen Decken ein schwarzes Windspiel mit beringtem goldenen Halsband.«  (S. 279, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 81. Jg. 1931)

 

[bayerische Immatrikulation 18. 10. 1841]



abstammende Häuser: Linden (1844), Linden gen. von Weickmann-Frauenberg

Wappen: #Baum #Löwe #Schrägteilung #Kreuz

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1854, 315; 1921, 544; 1923, 370; 1925, 347; 1927, 384; 1929, 408; 1931, 279
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - III, 145
Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg - 1914, 457


 






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