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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Königsmarck

Grafen von


»Königsmarck.  Evangelisch. - Altmärkischer Uradel, der mit Henricus de Cungermarck 1225 urkundlich (Riedel, Cod. dipl. Brandenb. A. VI, 399) und mit Walter, Ritter und Marschall der Markgrafen Johann I. und Otto III. von Brandenburg 1247 urkundlich (Riedel, a. a. O. A. XVII, 370) zuerst erscheint; Erbhofmeister der Kurmark Brandenburg 30. Oktober 1802. - Preußischer Graf Berlin 6. Januar, Diplom 3. März 1817 (für Hans Valentin Ferdinand von Königsmarck, Majoratsherrn auf Netzeband usw., Königl. preuß. Geheimen Rat und Erbhofmeister); mecklenburg-schwerinische Anerkennung . . 20. Mai 1817; Präsentationsrecht zum ehemaligen preußischen Herrenhaus 19. Januar 1854. - Wappen (1817): Geviert und belegt mit silbernem Herzschild, darin 3 aus dem rechten Rande hervorgehende rote Spitzen (Stammwappen); 1 und 4 in Blau ein auswärts-gewendeter goldener Löwe, in Feld 1 einen silbernen Schlüssel, in Feld 4 ein silbernes Passionskreuz in den Pranken haltend, 2 in Gold ein linkshin sprengender Ritter auf braun-gezäumtem Schimmel mit purpurner Decke und Schabracke mit goldenem Helmkleinod, 3 (rot, silbern, rote) Straußenfedern auf dem Helm, in der rechten einen goldenen Marschallstab haltend, 2 in Gold über silbernem Fluß eine schrägrechts ansteigende betürmte Bogenbrücke aus rotem Mauerwerk (Prager Moldaubrücke zur Erinnerung an die Eroberung der Klein-Seite von Prag durch Johann Christof v. K. 1648).  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme mit rot-silbernen Decken; auf dem rechten der goldene Löwe mit dem Schlüssel wachsend, auf dem mittleren eine gold-gekrönte silberne Jungfrau, in der rechten 3 silberne gefüllte Rosen an grünen Blätterstielen haltend (Stammwappenhelm), auf dem linken der Ritter wachsend, in der Rechten eine braunbeschaftete rote Fahne mit goldener Spitze und goldenen Troddeln, in der Linken ein silbernes Passionskreuz haltend.«  (S. 316, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 105. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1930, 311; 1932, 316




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