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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Kölbel von Geysing

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»Kölbel v. Geising.  Die Kölbel, aus der Stadt Geising stammend, eine durch den Zinnbergbau reich gewordene Bürgerfamilie, treten zu Ende des 14. Jahrhunderts zum ersten Male unter der Bezeichnung „Kölbel aus dem hohen Hause von Geyßing“ urkundlich auf.  Sie breiten sich in den bedeutenden Bergorten Meißens aus, machen sich in Böhmen - und zwar zuerst in der Bergstadt Graupen gegen Mitte des 15. Jahrhunderts - ansässig und kommen dann als Anhänger ihres evangelischen Glaubens im 17. Jahrhundert zum Teil wieder nach Sachsen zurück. - - Wappen: Im goldenen Schilde eine gestielte rote Lilie mit zwei Knospen und zwei grünen Blättern, zu beiden Seiten und darunter drei (2, 1) rote Rosen.  Helm mit grün-rotem Bausch.  Kleinod: die Lilie des Schildes mit einem nach jeder Seite abflatternden, grün-rot gestücktem Bande.  Decken rot-golden.  Siebmacher, 5. Supplement, Taf. 23, Nr. 2.«  (S. 905, Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815, Band 1, 1912)



Literatur: Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - I, 905
Uechtritz' Diplomatische Nachrichten adelicher Familien - VII, 16
König's Genealogische Adels-Historie - II, 594
Zur Familiengeschichte des Meissnisches Adels - 1896, 139
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - III, II, 207




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