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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Knorr

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(erloschen)


»Knorr (in Roth ein silberner, schrägrechts, oder auch senkrecht gestellter Mörser, in der Mitte mit zwei Henkeln).  Altes, thüringisches und eichsfeldisches, später auch curländisches Adelsgeschlecht.  Dasselbe sass in Thüringen bei Mühlhausen bereits 1600 zu Gollstedt und 1650 zu Breitenbich, und war 1726 zu Tettenborn unweit Nordhausen und 1803 zu Neuendorf im Kreis Worbis begütert.  1728 und noch 1783 war die Familie in der Mark Brandenburg zu Radach im Kreis Sternberg und 1830 in Schlesien zu Thielau im Kreis Steinau angesessen und brachte später auch das Gut Gutowy im Kreis Wreschen, Provinz Posen, an sich. - Sittig v. Knorr, gestorben 19. Januar 1847, Herr auf Sollstedt, Breitenbich etc., königlich preußischer Oberstlieutenant und Kreisdeputirter, hinterliess zwei Töchter und Schwiegersöhne, welche seinen Namen den ihrigen beifügten, nämlich Emma v. Knorr, Herrin auf Sollstedt, vermählt mit August Freiherrn v. Hanstein-Knorr, siehe Band IV. Seite 192, kurhessischem Kammerherrn und Ober-Finanzrath und Clara v. Knorr, Herrin auf Breitenbich, vermählt mit Wilhelm Freiherrn v. Wintzingerode-Knorr, königlich preußischem Kammerherrn und Landrath des Kreises Mühlhausen. - Ein v. Knorr, königlich preußischer Hauptmann, vermählt mit einer v. Birckhahn, besass 1839 das ehemalige Kloster Wahlstadt bei Liegnitz und Richard v. Knorr war in neuester Zeit Herr auf Guttowy im Kreis Wreschen.«  (S. 167, Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon, 5. Band, 1864)



abstammende Häuser: Knorring (1720), Knorring (1672)

Literatur: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland - II, 271
Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon - V, 167




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