Adelslexikon
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Keller von Schleitheim
Freiherren von und zu Isenburg
(erloschen)
»Keller von Schleitheim. Im Mannesstamme erloschen. Katholisch. - Thurgauer Uradel, der mit Walteres cellarius de Schlattheim 1197 urkundlich (Regesta badensia, S. 155, Nr. 1, 14, Karlsruhe 1836) zuerst erscheint. - Reichsfreiherr mit „Freiherr von und zu Ysenburg“ Regensburg 27. Oktober 1653 (für Adam Heinrich Keller von Schleitheim, Kaiserl. Obersten); bestätigt Wien 26. März 1710; immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 16. Dezember 1824. - Wappen (1653): Geviert mit rotem Herzschild belegt, darin aus goldenem Dreiberg 2 silber-geschiente Arme, die einen mit dem Bart rechts gewendeten goldenen Schlüssel halten (Stammwappen): 1 und 4 in Silber 3 übereinander schreitende rote Löwen, 2 und 3 in Rot ein silberner Zinnenturm mit offenem Tor und Fenstern. Auf dem gekrönten Helme mit rot-silbernen Decken, 5 abwechselnd rote und silberne Straußenfedern zwischen 2 von Rot über Silber geteilten Fahnen.« (S. 239, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 80. Jg. 1930)
Wappen: #Schlüssel #Rechtsarm #Leoparden #Burg(turm)
Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1866, 816; 1918, 403; 1920, 405; 1922, 412; 1930, 239
Siebmacher's Großes und allgemeines Wappenbuch - II, I, 56
Gritzner’s Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte - 1881, 404, 440
Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich etc. bis 1806 - III, 16
