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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Karras

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(erloschen)


»Karras (Karas).  Erloschen.  Evangelisch. - Meißenscher Uradel, der mit Fridericus et Bertholdus fratres Karas 1206 (s. Freiherr von Hausen, „Vasallengeschlechter der Markgrafen von Meißen“, im Deutschen Herold, Vierteljahrsschrift 1890, S. 164) beziehungsweise Friedrich Caraz als Zeugen 1220 (s. Hauptstaatsarchiv Dresden Nr. 224) zuerst urkundlich erscheint.  Die Namensform wechselt zwischen Caraz, Cares, Karis, Caras, Karas und Karras (Carras). - Wappen: In Rot ein schrägrechts liegender silberner Fisch (Karausche).  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken eine goldene, mit sechs schwarzen Hahnenfedern besteckte Säule, vor deren Schaft der Fisch quer rechtshin erscheint.«  (S. 351, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 17. Jg. 1916)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1916, 351 (Stammreihe)
Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635-1815 - I, 822; IV, 34
Uechtritz' Diplomatische Nachrichten adelicher Familien - IV, 70
Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde - 1914, 122




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