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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Isenburg

Fürsten von


»Isenburg (Ysenburg). - - Reginboldus comes et advocatus ecclesiae Trevirensis tritt 1075 urkundlich (Mittelrhein. Reg. 1, Nr. 1448) auf; von Reimbold I. Grafen von Isenburg, 1093 urkundlich (a. a. O., Nr. 1526) leitet das Geschlecht seine Stammreihe ab; Grafen im Gau Einrich (links der unteren Lahn bis an den Rhein); Ererbung von Teilen der Grafschaft Arnstein 1137; freie Herren von Covern (bis 1266); Herren und Grafen von Nieder-Isenburg (1179-1664); Herren und Grafen von Limburg an der Lahn (1232-1414); Grafen von Wied (1326-1462); Ererbung von Teilen der Grafschaft Cleeberg und der freien Herrschaft Büdingen um 1213; Erwerbung der Burg Birstein als Fuldisches Lehen 8. September 1438 (erster Anteil an Birstein 20. April 1320). - Reichsgraf Argentinae 30. August 1442 (für Dieter zu Isenburg, Herrn zu Büdingen); Erhebung der Herrschaft Büdingen zur Reichsgrafschaft Breisach 1. September 1442; Erwerbung der Hälfte von Offenbach (s. u.) 24. Mai 1419 beziehungsweise 28. Mai 1420, der anderen Hälfte 11. März 1486; die folgenden Linien stammen von zwei Söhnen des Wolfgang Ernst I. Grafen zu Isenburg-Birstein, * 29. Dezember 1560, + 21. Mai 1633. - Wappen (Stammwappen): In Silber 2 schwarze Balken.  Auf dem Helme mit schwarz-silbernen Decken 2 mit je sieben goldenen Lindenblättern besäte schwarze Adlerflügel.«  (S. 205, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Ysenburg und Büdingen in Meerholz, Ysenburg und Büdingen in Wächtersbach, Ysenburg und Büdingen in Philippseich, Ysenburg und Büdingen, Rombach

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1931, 204; 1932, 205




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