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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

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Hohenlohe-Langenburg

Fürsten zu

Grafen von Gleichen


»Hohenlohe.  Fränkisches edelfreies Geschlecht (1170 „de baronibus“, s. Hohenloh. Urk.-Buch I, 9; 1182 „liberae conditionis“ a. a. O. I, 17), das mit Cuonradus et frater ejus de Wikartesheim (Weikersheim, Stadt im Oberamt Mergentheim, Württemberg) und Heinricus 1153 urkundlich (Orig. im bayer. Haupt-Staatsarchiv München; abgedr. in Hohenloh. Urk.-Buch I, 1) zuerst erscheint und seinen Namen seit 1178 nach der ehemaligen Burg Hohenloch (Burg im Dorfe Hohlach bei Uffenheim, bayer. Regierungsbezirk Mittelfranken) führt; Erwerb von Langenburg 1232/34 (a. a. O. I, 134), sowie des regensburgischen Lehens Öhringen mit Neuenstein und Waldenburg (Städte im württemberg. Jagstkreis) 1250 (a. a. O. I, 250 ff.); Graf von Hohenlohe und Ziegenhain um 1430; Erbeinigung 1511; Teilung des Landes 1553 zwischen zwei Söhnen des Grafen Georg I., * 17. Januar 1488, + 16. März 1551, von denen die folgenden Linien stammen. - Württembergische Verleihung des Prädikats „Durchlaucht“ an die Nachgeborenen des Gesamthauses Stuttgart 3. Februar 1902. - Wappen (Stammwappen): In Silber zwei schreitende schwarze Leoparden mit niedergeschlagenen Schweifen.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ursprünglich 2 silberne Büffelhörner, die außen mit je 5 goldenen Lindenzweigen besteckt sind, später ein silberner Phönix mit roten Schwungfedern an den Flügeln.«  (S. 192, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Fürstlichen Häuser, 169. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Bronn, Gleichen (1861), Ratibor, Hohenlohe-Bartenstein und Jagstberg, Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, Hohenlohe-Ingelfingen, Hohenlohe-Oehringen

Literatur: Gothaischer Genealogischer Hofkalender - 1922, 137; 1923, 154; 1924, 154; 1925, 159; 1926, 162; 1927, 160; 1928, 163; 1929, 185; 1930, 187; 1931, 192; 1932, 192
Isenburg's Europäische Stammtafeln - V, 6-8, 10
Europäisches Genealogisches Handbuch - 1800, I, 462


 


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