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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Heyking

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»Heyking.  Evangelisch. - Bergisch-jülichscher Uradel, der seine Abstammung von den Hoeckinck von Mülfort, später von Buir, herleitet, die mit Conradus dictus Hukinc 10. August 1303 urkundlich (Orig. im Staatsarchiv Düsseldorf, unter Herrschaft Odenkirchen Nr. 2) zuerst auftreten; mit Johann Heyking um 1400 beginnt die Stammreihe des Geschlechts, das mit Wilhelm von Heyking um 1490 nach Kurland wanderte, wo sich seine Nachkommen als aus Jülich und aus dem Hause Buir stammend bezeichneten.  Das Geschlecht kehrte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in verschiedenen Linien nach Deutschland zurück. - Bei der kurländischen Ritterbank immatrikuliert 17. Oktober 1620; russische Anerkennung des Barontitels durch Senatsukas vom 10. Juni 1853 beziehungsweise 28. Februar 1862 (für die noch im russischen Untertanenverband stehenden Familienmitglieder). - Wappen (Ursprünglich das Seeblätterwappen der bergisch-jülichschen Hoeckinck von Mülfort, später von Buir; dann nach der Einwanderung in Kurland ähnlich dem der von Stromburg gen. Stromberg): In Blau ein auf 3 (früher auch 4) silbernen Spitzen schreitender goldener Löwe.  Auf dem Helme mit blau-goldenen Decken ein goldener Löwe zwischen offenem blauen (und roten) Fluge.«  (S. 271, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Heyking (1853)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1921, 368; 1926, 283; 1932, 271
Jahrbuch des Deutschen Adels - I, 819 (Stammreihe)




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