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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Hagen (Helm)

von dem


Siehe: Hagen (2 Haken)



»von dem Hagen.  Katholisch und evangelisch. - Eichsfeldischer Uradel, zweifellos eines Stammes mit dem vorstehenden Geschlechte vom Hagen anderen Wappens.  In der dort angeführten Urkunde von 1266 wird als ältester Brudersohn Hermanns ein Henricus genannt, der mit dem in Duderstädter Urkunden von 1255-86 erwähnten Heinricus de Indagine, miles (Her Heinrik vomme Hagen) als identisch anzusehen ist.  Die sichere Stammreihe beginnt mit her Wernher vomme Hagen, ridder, 1314 urkundlich (Jaeger, Duderstadt. Urk. Nr. 14); Wernhers Bruder Gieseler wird als Gyselerus de Rudigeshagen 1317 urkundlich (Jaeger, Teistungenburg, Urk. Nr. 75) aufgeführt.  Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts „von dem Hagen“, dann bis ins 18. Jahrhundert „vom Hagen“, schließlich „von Hagen“ - Preußische Genehmigung zur Wiederaufnahme der alten Namensform „von dem Hagen“ Homburg v. d. H. 18. April 1907 (für diejenigen, die durch öffentliche Urk. ihre Zugehörigkeit zu dem alten eichsfeldischen Adelsgeschlecht von Hagen [von dem Hagen] nachgewiesen haben). - Wappen (ältestes Siegelbild von 1381): In Silber ein stählerner Helm, besteckt mit 7 roten Hahnenfedern.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken die 7 roten Hahnenfedern.«  (S. 239, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Hagen (1907)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1907, 291 (Stammreihe); 1921, 337; 1923, 310; 1928, 226; 1932, 239




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