Name:

ADELSLEXIKON.COM

Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

« zurück

Grießenbeck von Grießenbach

Freiherren


»Grießenbeck von Grießenbach.  Katholisch. - Niederbayerischer Uradel, der mit Gottfridus de Griesenbach 4. September 1240 urkundlich (Orig.im Archiv des St. Katherinen-Spitals Regensburg, vergl. cod. chronol. episcop. Ratisponensis, tom. I, fol. 386, Nr. 401) siegelt; 1280 wird in einer im Familienbesitz befindlichen Urkunde, die von Hzerog Heinrich von Bayern ausgestellt ist, Gottfriedus de Griezenbach „fidelis vir noster“ und „miles“ genannt.  Die Schreibweise wechselte zwischen Griezbeck von Griezbach, Griesbeck von Griesbach, Griezenbeck von Griezenbach, Griessenpoekh usw. - Bestätigung des alten Reichsritterstandes mit dem Prädikat „zu Hahnreit“ Wien 4. April 1708; kurbayerische Anerkennung 27. Mai 1709; kurbayerischer Freiherr und Wappenvermehrung München 22. April 1739 (alles für Felix Anton von Grießenbeck auf Grießenbach und Hahnreith und seine Vettern Johann Franz Balthasar, kurbayer. Reg.-Rat in Amberg, und Johann Heinrich Bonaventura, Hauptmann im Gräfl. Minuccischen Regiment); immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 19. November 1812. - Besitz: Das Fideikommiß Grießenbach (450 ha), Niederbayern. - Wappen (1739): Geviert mit von Gold und Schwarz geteiltem Herzschild belegt, darin ein roter Greif (Stammwappen); 1 und 4 in Gold auf grünem Hügel ein schreitender, rot-bewehrter schwarzer Hahn (+ v. Hanreith), 2 und 3 in Rot ein mit einer roten Rose belegter silberner Balken (+ v. Attenhofer).  3 gekrönte Helme mit rechts schwarz-goldenen, links rot-silbernen Decken; auf dem mittleren der Greif zwischen offenem, mit dem Balken wie im Schilde belegten roten Flug (Stammwappenhelm), auf den beiden äußeren der Hahn (+ v. Hanreith).« (S. 235, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1928, 242; 1932, 235




© adelslexikon.com