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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Gudenus (1907)

Grafen von


Siehe: Gudenus



»Gudenus.  Katholisch. - Rittermäßiger Reichsadel Wien 5. März 1668 (für Dr. jur. utr. Johann Christoph Gudenus, Kurfürstlich mainzischen Rat und Hofgerichtsassessor, und seine Brüder Johann Daniel, Urban Ferdinand und Johann Mauritz Bodo); Reichsritter als „Edler Herr von Gudenus“ nebst Wappenbestätigung Laxenburg 7. Mai 1696 (für Johann Christoph von Gudenus, Kurfürstl. mainz. Geheimen Rat und Residenten am Kaiserl. Hofe in Wien); Reichsfreiherr 20. September 1696 (für denselben, Diplom nicht ausgefertigt); ungarisches Indigenat Wien 5. Dezember 1703 (für denselben); Bestätigung des Reichsfreiherrenstandes Wien 4. April 1730 (für des vorgenannten Johann Christoph vier Söhne: Christoph Rudolf, Philipp Ferdinand, Johann Albert und Anton Franz); österreichischer Graf Ischl 16. August 1907 (für die Nachkommen des 1879 + Gabriel Freiherrn von Gudenus). - - Wappen (1907 ähnlich 1732): Geviert mit blauem Herzschild belegt, darin auf grünem Boden ein Geharnischter in langem goldenen Rock, in der Rechten einen natürlichen Palmzweig, in der Linken einen gold-gekrönten silbernen Kreuzstab haltend; 1 und 4 in Silber 4 rote Schrägrechts-Balken, 2 und 3 von Gold und Schwarz geteilt, darin auf Felsen ein Zinnenturm mit vergittertem Fenster und Tor in gewechselten Farben; zwischen Feld 3 und 4 in eingeschobener schwarzer Spitze ein fünfblätteriger aufrechter Eichenzweig.  Grafenkrone und 3 gekrönte Helme; auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein offener, wie 1 und 4 bezeichneter Flug, auf dem mittleren der Geharnischte wachsend, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken der Turm zwischen 2 von Gold und Schwarz übereck-geteilten Büffelhörnern.«  (S. 201, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Gräflichen Häuser, 104. Jg. 1931)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser - 1922, 375; 1923, 173; 1925, 184; 1927, 192; 1929, 201; 1931, 201
Alt-Österreichisches Adels-Lexikon - I, 102




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