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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Glasenapp

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»Glasenapp.  Evangelisch, katholisch und griechisch-orthodox. - Pommerscher Uradel, der seinen Namen dem Orte Glasenau, jetzt Wendhagen, Kreis Schlawe, entlehnt hat, mit Fredericus de Glasenapp 1278 urkundlich (vergl. „Beiträge zur Gesch. des schloßgesess. Geschlechts der Herren von Glasenapp“, Berlin 1884) zuerst erscheint und die Abstammung auf Wilkinus (Wallerinus, Wilhelm) von Glasenapp, + nach 1287, zurückführt.  Schloßgesessen in Pommern seit dem 16. Jahrhundert. - Wappen: In Silber ein roter Sparren (1315), später (1409) begleitet von einem Mohrenkopf, auch (1505) mit einem solchen besetzt, und seit etwa 1600 endlich mit dem linken Schenkel auf einem einwärts sehenden Mohrenkopfe stehend.  Auf dem Helme mit rot-silbernen Decken ein Sparren mit Mohrenkopf wie im Schilde, besteckt an der Spitze mit 3 (silbern, rot, schwarzen) Straußenfedern und auf den Schenkeln mit je 3 Pfauenfedern.«  (S. 206, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 31. Jg. 1932)



abstammende Häuser: Glasenapp (1798), Glasenapp (1801), Glasenapp (1805), Glasenapp (1790), Glasenapp (1839), Glasenapp (1842)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser Teil A - 1900, 325 (Stammreihe); 1917, 337; 1923, 290; 1928, 208; 1932, 206




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