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Lexikon des historischen Adels 1648-1918

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Gayl

Freiherren von


»GaylEvangelisch. - Das Geschlecht beginnt seine urkundliche Stammreihe mit Georg Gayl, Lehnsbesitzer auf Waldath, Kurland, 1652. - Adelsattest der Herzoglich kurländischen Regierung Mitau 14. April 1773 (für Kasimir Wilhelm Gayl, Königl. preuß. Leutnant); Eintragung des Geschlechtes in das kurländische Ritterbuch infolge Landtagsbeschlusses vom 1. Mai 1845; Königlich westfälische Bestätigung des Baronats Napoleonshöhe 10. Juli 1813 (für Kasimir Wilhelm Ernst von Gayl); preußische Anerkennung des Freiherrenstandes Berlin 6. April 1878 (für die Nachkommen des obigen Kasimir Wilhelm Ernst). - Wappen (das der kölnischen 1390 zuerst auftretenden Gail [Reichswappenbrief Regensburg 15. April 1532, Reichsadel Wien 1. Januar 1573], mit denen genealog. Zusammenhang zurzeit urkundlich nicht nachweisbar, aber durch 300jährige Überlieferung angenommen): Geteilt; oben in Gold nebeneinander 2 golden-besamte rote Rosen, unten in Blau eine von Gold und Rot gespaltene Lilie.  Auf dem gekrönten Helme mit rechts rot-goldenen, links blau-goldenen Decken die Lilie zwischen offenem, von Gold über Blau geteilten Fluge, in seinen goldenen Teilen je mit den beiden Rosen belegt.«  (S. 206, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 79. Jg. 1929)



Wappen: #Rose(n) #Lilie(n)

Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1881, 233; 1921, 273; 1923, 181; 1925, 169; 1927, 184; 1929, 206
Brünner Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser - 1877, 296; 1881, 187
Klingspor’s Baltisches Wappenbuch - 1882, 37
Wenzel's Deutscher Wirtschaftsführer - 1929, 699


 






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