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Genealogisch-historisches Adelslexikon 1648-1918

 Adelslexikon

   (1918 blühender Uradel und Grafen vollständig)

 

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Andrian-Werburg

Freiherren von


»Andrian-Werburg.  Katholisch und lutherisch. - Tiroler Uradel, Ministerialen der Herren von Taufers, von Andrian, Bezirk Meran, ehemaliges Südtirol, der mit Macelinus, + 1236, auf den die Abstammung zurückgeführt wird, 1211 beziehungsweise 1235 urkundlich (vergl. cod. Wang., Fontes rer. austriac. V, S. 219, bzw. Archiv f. Gesch. Tirols, I. Band, Regesten 22 u. 23) zuerst erscheint, seit 1250 feststehend den Namen Andrian annimmt und sich seit Erwerbung von Werburg 1323 Andrian-Werburg nennt; der Zuname Murentheiner kommt um 1323 auf; in Tirol landständisch seit 1474, in Krain 19. Januar 1624, in Steiermark 19. Januar 1650. - Reichfreiherr Wien 27. August 1692 (für Franz Joseph Maximilian von Andrian-Werburg und seine Brüder); Patrizier von Görz 28. September 1769; immatrikuliert im Königreich Bayern bei der Freiherrenklasse 3. Oktober 1812. - Wappen (1692): Geviert mit von Rot und Silber gespaltenem Herzschild belegt, darin eine gestürzte Spitze von gewechselten Farben (Stammwappen); 1 gespalten, rechts in Gold ein gold-bewehrter und gekrönter schwarzer Doppeladler am Spalt, links 5mal von Gold und Rot geteilt, 2 in Gold ein linkssehender gold-bewehrter und gekrönter schwarzer Adler, 3 in Blau einwärts ein zweischwänziger, gekrönter goldener Löwe, 4 in Rot ein 3zinniger silberner Turm mit offenem Tor und 3 (2, 1) offenen Fenstern.  2 gekrönte Helme mit rechts rot-silbernen, links schwarz-goldenen Decken; auf dem rechten ein schwarzer Adlerkopf mit goldenem Schnabel, auf dem linken ein von Rot und Silber gespaltener Flügel (Stammwappenhelm).«  (S. 4, Gotha. Genealog. Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, 82. Jg. 1932)



Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser - 1928, 2; 1932, 4
Libro d'Oro della Nobiltà Italiana - 1932, 14, 43




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